Kryptokarte
Eine Kryptokarte (oft auch Crypto Debit Card genannt, da die meisten als Debitkarten funktionieren) ist eine Zahlungskarte, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Kryptowährungen (wie Bitcoin, Ethereum, Tether etc.) für alltägliche Einkäufe bei Händlern auszugeben, die nur traditionelle Währungen (Fiatgeld) wie Euro oder US-Dollar akzeptieren.
Eine Kryptokarte ist ein bequemes Werkzeug, um den Wert von Kryptowährungen im traditionellen Handel zu nutzen, indem sie eine automatische Umwandlung in Fiatwährung im Moment der Zahlung ermöglicht.
Unser Service umfasst die Vermittlung von Krypto-Prepaid/Debitkarten (VISA/Mastercard), die von kooperierenden Finanzinstituten oder Kartengesellschaften ausgegeben werden.
Für die Beantragung dieser Karten ist keine Bonitätsprüfung oder Schufa-Auskunft erforderlich. Jede Karte ist mit einem Online-Zugang zu einer zugehörigen Wallet verbunden.
Die Beantragung von Karten bei mehreren Anbietern ist selbstverständlich möglich.
Leistungsübersicht
Die Kryptokarte beinhaltet folgende Merkmale:
Im Anschluss an Ihre Bestellung wird Ihnen eine Broschüre zugestellt. Diese beinhaltet ausführliche Informationen hinsichtlich der Kryptokarte, deren Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile sowie ein Verzeichnis diverser Anbieter zur Beantragung Ihrer Kryptokarte.
Funktionsweise
- Verknüpfung: Die Kryptokarte ist mit einem Wallet oder Konto bei einem Krypto-Anbieter (z. B. einer Börse oder spezialisierten Plattformen) verknüpft, auf dem Sie Ihre Kryptowährungen halten.
- Zahlungsvorgang: Wenn Sie die Kryptokarte bei einem Händler (online oder im Geschäft) verwenden, autorisieren Sie eine Zahlung in der lokalen Fiatwährung (z. B. 50 Euro).
- Umwandlung: Der Kartenanbieter verkauft im Hintergrund automatisch einen entsprechenden Betrag Ihrer ausgewählten Kryptowährung(en) aus Ihrem verknüpften Wallet/Konto zum aktuellen Kurs, um die 50 Euro zu decken.
- Abrechnung: Der Händler erhält die Zahlung in der von ihm akzeptierten Fiatwährung (Euro) über das Netzwerk des Kartenherausgebers (VISA/Mastercard). Der Händler merkt also nicht, dass Sie ursprünglich mit Krypto „bezahlt“ haben.
Wichtige Merkmale
- Keine direkte Krypto-Zahlung an den Händler: Der Händler erhält immer Fiatgeld. Die Kryptokarte fungiert als Brücke.
- Debitkarten-Prinzip: Die meisten Kryptokarten funktionieren wie Debitkarten. Sie können nur den Gegenwert dessen ausgeben, was Sie an Kryptowährung (oder manchmal auch Fiatgeld) auf dem verknüpften Konto haben. Es gibt nur wenige echte Krypto-Kreditkarten, die einen Kreditrahmen bieten.
- Anbieter: Werden typischerweise von großen Kryptobörsen oder spezialisierten Finanzdienstleistern im Kryptobereich ausgegeben.
- Netzwerke: Laufen über die etablierten Netzwerke von VISA oder Mastercard, was eine breite Akzeptanz sicherstellt.
- Gebühren: Je nach Kryptokarte und Anbieter fallen Umrechnungsgebühren (Spreads), Transaktionsgebühren, Gebühren für Bargeldabhebungen am Automaten.
- Volatilität: Da der Wert von Kryptowährungen stark schwanken kann, kann der Betrag an Krypto, der für einen bestimmten Fiat-Betrag verkauft wird, variieren.
- Steuern: Das Verkaufen von Kryptowährungen (auch beim Bezahlen mit der Kryptokarte) kann in vielen Ländern ein steuerpflichtiges Ereignis sein (z. B. Kapitalertragssteuer). Dies muss vom Nutzer selbst nachverfolgt und deklariert werden.
- Belohnungen: Viele Anbieter locken mit Cashback-Programmen (oft in Form von Kryptowährungen) oder anderen Vorteilen (z. B. Rabatte auf Abos).
Privatkonto zu Ihrer neuen Kryptokarte:




